Netz gegen Nazis - Presseschau

  • 22.02.2012 ... Nach den Rechten sehen

    Morgen: Gedenken an die Opfer rechtsextremer Gewalt in Berlin und mit Schweigeminute bundesweit +++ Angehörige von NSU-Opfer wollen eine Gedenkstätte +++ Immerhin: Jetzt offiziell 58 Todesopfer rechter Gewalt.

    Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

    Morgen: Gedenken an die Opfer rechtsextremer Gewalt in Berlin und mit Schweigeminute bundesweit

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  • 20.02.2012 ... Nach den Rechten sehen

    Neonazi-Opfer erhebt schwere Vorwürfe +++ Olli ist raus - Ausstieg des "Hauptkampflinie-Sängers +++ Neonazi-Demonstrationen am Wochenende.

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    Neonazi-Opfer erhebt schwere Vorwürfe

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  • 17.02.2012 ... "Nach den Rechten sehen"

    Stadt Worms verbietet rechte Demonstration +++ Thüringer Untersuchungsausschuss will Zschäpe verhören +++ Le Pen zu drei Monaten auf Bewährung verurteilt

    Stadt Worms verbietet rechte Demonstration

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Presseerklärung des Bündnisses zum 9.4.2011

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Über 800 Menschen haben sich am Samstag an der friedlichen "Stolberg-nazifrei"-Demonstration des Stolberger Bündnisses gegen Radikalismus beteiligt. So ist es wieder gelungen, den braunen Aufmarsch aus der Innenstadt herauszuhalten. Mit 450 waren weniger Neonazis als im vergangenen Jahr angereist. Ein großer Erfolg war zudem das längste Soli-Banner der Welt, gestaltet von Bürgern, Vereinen, Institutionen und Parteien. Mit seinen 530 Metern wurde es zum Symbol für den Zusammenhalt der Demokraten gegen Rechtsextremismus. Dafür dankt das Bündnis allen Beteiligten, besonders den vielen Kindern und Jugendlichen.
Das Stolberger Bündnis gegen Radikalismus hat sich bereits während der Veranstaltung auf dem Jordanplatz öffentlich von den gewaltsamen Ausschreitungen angereister Linksautonomer distanziert und wiederholt erneut mit Entschiedenheit: Der Protest gegen Neonazis muss mit demokratischen Mitteln geführt werden. Das Stolberger Bündnis tritt entschlossen gegen jede Art gewaltsamer Handlungen und auch gegen Aufrufe dazu ein. Nazigewalt darf in unserer Gesellschaft kein Vorbild für die Gegenbewegung sein.
Wir werden daher auch weiterhin für unsere Grundüberzeugung stehen: für eine bunte und freiheitliche Gesellschaft, in der jeder Friedfertige demokratischer Gesinnung ohne Unterdrückung oder Hetze leben kann. Hier ist neben den demokratischen Parteien, Jugendverbänden und  Schulen auch jeder Einzelne gefragt, schon Kinder und Jugendliche stark zu machen im Eintreten für ein demokratisches Weltbild im Sinne des friedlichen  Miteinanders.
Das Stolberger Bündnis dankt daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich dem friedlichen Protest am 9. April auf dem Kaiserplatz angeschlossen hatten und ruft weiterhin dazu auf, mitzuhelfen, Neonazis in unserer Stadt und in der ganzen Region den Nährboden zu entziehen.

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