Netz gegen Nazis - Presseschau

  • 27.01.2012 ... Nach den Rechten sehen

    Untersuchungsauschuss zur "Zwickauer Terrorzelle" beschlossen +++ Immobilien: NPD-Familie Pastörs kauft Lübtheen auf +++ Wien: Burschenschafter-Ball mit Le Pen.

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    Untersuchungsauschuss zur "Zwickauer Terrorzelle" beschlossen

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  • 26.01.2012 ... Nach den Rechten sehen

    Razzia bei mutmaßlichen NSU-Unterstützer/innen - vier neue Verdächtige +++ Sachsen versucht es noch einmal mit einem neuen Versammlungsrecht gegen "Extremisten" +++ Verfassungsschutz tagt zu "Extremismus" im digitalen Zeitalter.

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  • 25.01.2012 ... Nach den Rechten sehen

    Familienministerin will Kampf gegen Rechtsextremismus verstaatlichen +++ Delmenhorst: Brutaler Übergriff nach "geheimem" Kategorie C-Konzert +++ Nach der Neonazi-Demo in München: Rechtsextremer schlägt türkischen Taxifahrer zusammen.

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    Familienministerin will Kampf gegen Rechtsextremismus verstaatlichen

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Herzlich willkommen

beim Stolberger Bündnis gegen Radikalismus

- Für Demokratie und Solidarität -

 

Am 4. und 7. April gemeinsam auf die Straße für ein nazifreies Stolberg

Schon wieder stehen uns Stolbergern die Aufmärsche der Ewig-Gestrigen, der Neonazis, bevor, schon wieder verbringen manche Stolberger die Ostertage lieber außerhalb der Stadt, schon wieder zeigt man in anderen Kommunen auf die Stadt mit dem Ruf, immer wieder Schauplatz dieses braunen Unsinns zu werden. Schon wieder zahlt der Steuerzahler für das Massenaufgebot an Polizei und vor allem: schon wieder muss man mit Verunglimpfungen und Drohungen gegenüber Migranten und Andersdenkenden rechnen, Ist das Verteidigung von Meinungsfreiheit, wenn man die Neonazis auch noch durch zum großen Teil von Migranten bewohnte Viertel geleitet und diese provoziert?!

Alle demokratischen Gruppierungen in Stolberg sollten am 4. und 7. April mit dazu beitragen, Flagge zu zeigen und einen Beitrag zu leisten bei Aktionen gegen Neonazis und für demokratisches und friedliches Miteinander in Stolberg. Das Bündnis veröffentlicht in den nächsten Tagen Genaueres, nimmt aber auch gerne weitere Anmeldungen  von Vereinen, Schulen und Privatpersonen entgegen. Auf alle Fälle wird das "längste Protestbanner der Welt" fortgeschrieben! (Kontakt zum Bündnis siehe unten).

 

 

Die Stolberger wehren sich entschieden gegen die alljährlichen rechtsextremen Aufmärsche.

Das Bündnis freut sich über die große Unterstützung aus der ganzen Region.

 

  • Wir stehen zu den demokratischen Grundwerten, die den Menschen, seine Würde,  Freiheit und Gleichheit vor dem Gesetz schützen.
     

  • Wir wollen ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion.
     

  • Wir wollen die wache Auseinandersetzung und steten Widerstand gegen Rechtsextremismus.
     

  • Wir wollen die Öffentlichkeit informieren durch Veranstaltungen und Aktionen.
     

  • Wir wollen besonders Jugendliche ansprechen, um vorzubeugen, sie widerstandsfähig gegen rechtsradikales Gedankengut machen und sie ermutigen, sich für ein solidarisches Zusammenleben einzusetzen. 

 

 

Das Stolberger Bündnis  gegen Radikalismus ist ein parteiübergreifender  Zusammenschluss auf breiter gesellschaftlicher Basis. Engagierte Privatpersonen sind hier genauso vertreten wie SPD, CDU, FDP, Grüne, Die Linke, Jusos, Junge Union, Julis, Grüne Jugend, der Integrationsrat, das Jugendparlament, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen,  die Kirchen, die Schulen und Kindergärten, das Helene-Weber-Haus, der Sozialdienst katholischer Männer, die Pfadfinder, das Kolpingwerk, die Gewerkschaften, die Gruppe Z, die VVN, Stadtmarketing Stolberg, die türkische Mittelstandsvereinigung und viele mehr.

Initialzündung für das Bündnis war die 40-Jahr-Feier der NPD in der privat betriebenen Stolberger Stadthalle am 16. April 2005. Stolberg ist immer wieder Zentrum rechtsradikaler Aktivitäten gewesen. Unter anderem war hier die Bundeszentrale der am 10. November 1994 vom Bundes-Innenminister verbotenen Wiking Jugend. Seit der Kommunalwahl 1999 mit der Aufhebung der Fünf-Prozent-Hürde sind im Stolberger Stadtrat Rechtsextreme vertreten, zurzeit ein Mandatsträger der NPD. Grund für die alljährlichen Aufmärsche rechtsradikaler Gruppierungen ist das Totschlagsdelikt an einem 19-Jährigen in der Nacht des 4. April 2008, das NPD-Aktivisten schamlos für ihre propagandistischen Zwecke missbrauchen.

wz-newsline, vom 16.04.2008: “Die Bluttat, die Mär und die Rechten“

swr.de, vom 08.06.2009: “Märtyrer wider Willen“

Unter Rechtsextremismus sind nicht nur gewalttätige Ausschreitungen zu fassen, sondern auch schon die Verbreitung nationalistischen Gedankenguts, jegliche Einschüchterungsversuche, alltäglicher Rassismus und Hetze gegen Ausländer und Minderheiten. Deshalb ist eine breit angelegte Initiative für Solidarität und Zivilcourage unabdingbar.

Wir setzen auf ein breites bürgerliches Engagement im Kampf um unsere freiheitlich demokratischen Grundwerte.

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